Magazine sind nach wie vor lebendig

Die digitale Präsenz ist schnelllebig. Ganz anders die haptischen Erlebnisse, wie das Durchblättern eines Magazins oder eines Kataloges das nach wie vor in Erinnerung bleibt - nicht nur den Augen, auch den Sinnen.

Das Cover zeigt einen Ausschnitt des Scannogramms „Stockage 10“ von Luzia Simons.

Das Magazin PAP - Plant Art Photography

Es ist als Diplomarbeit entstanden und befasst sich mit Kunst und Fotografie. Mit eindrücklichen Bildern und Fotokunst gibt es Einblicke in zeitgenössische Strömungen und Tendenzen der organischen Kunst. Es zeigt historische Eckpunkte und philosophische Hintergründe auf. Arbeiten in den Bereichen Fotografie, Scannogramm, Digitalkunst, Objektkunst, Landart sowie Illustration bilden den Rahmen der Beiträge. In Interviews kommen Künstler zu Wort. Texte zum Thema Kunst und Design, zu Ästhetik und Wahrnehmung, sowie historische Abrisse schließen sich an.

Arbeiten der Künstler Luzia Simons, Isolde Ohlbaum, Edvard Koinberg, Kris Scholz, Jennifer Steinkamp, Fischli&Weiss, Michael Wesely, Gunnar Friel, Sarah Illenberger, Andy Goldsworthy, Karl Blossfeld und Robert Mapplethorpe sind zu sehen, ebenso sind Interviews mit Dr. Matthias Harder, Kris Scholz und Geer Pouls zu lesen.

Zum Aufbau: Das Magazin gliedert sich in fünf Kapitel. Zur Unterstützung der haptischen und optischen Gliederung sind drei unterschiedliche Papiersorten verwendet. Für den fotografischen Teil ist gestrichenes, semiglosses Bilderdruckpapier, für den kunsttheoretischen Teil mattes, blaues, holzfreies Papier verwendet, die anderen Teile ergänzen auf Naturpapier.

Künstlerkatalog Friederun Friederichs

Das Werk der Künstlerin und Kunsthistorikerin Dr. Friederun Friederichs umfasst mehr als 150 Künstlerbücher. Während ihrer zehnjährigen Schaffenszeit entstanden eigene, sehr ausgefallene und vielfältige Arbeiten. Die Künstlerin zeigte sie in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen. Nun ist die Retrospektive in Form eines knapp 300-seitigen Buches erschienen. Das Layout wurde von mir entwickelt und im Buch umgesetzt, ebenso sind einige der Fotos in meinem Studio entstanden.

Künstlerkatalog Christian Walter

Die Suche nach der Fremdheit in der Realität

Etwas Skurriles steckt in den Bildern von Christian Walter: Ein realistischer, jedoch ebenso tragisch-komischer Blick auf die Welt und ihre Menschen. Es sind die Facetten des menschlichen Daseins, malerisch gezeigt durch Übersteigerung und Zuspitzung ihrer Gefühle und Eigenheiten und ihrer Illusion von Freiheit und Beweglichkeit. Als Realist, der zugleich Surrealist ist, zeigt Christian Walter auch einen unromantischen Blick auf die Welt, der das Scheitern, das in jedem Menschen steckt und seine Unfähigkeit, sein Leben zu verändern, zeigt. Etwas Tragisches wird sichtbar in der Verschwiegenheit der Bilder.

Nepenthes
Christian Walter Sonntagsspaziergang und Wut
Prinzessin